Beweidungsphase in Lorsch und Einhausen eingeläutet

Seit einigen Monaten nun grasten in Lorsch und Einhausen die aus den Niederlanden, Italien und Bielefeld stammenden Neuzugänge des Auerrindprojektes auf entsprechenden Eingewöhnungsweiden. Insbesondere die Maremmanas und Sayaguesas mussten sich erst an die neuen, veränderten Rahmenbedingungen und einen engeren Kontakt zum Menschen gewöhnen (kleinere Weideflächen, Elektrozäune etc.). Gerade in dieser ersten Phase des Zuchtprojektes ist es von unschätzbarem Wert, dass die Tiere umgänglich bleiben bzw. erst werden, so dass sowohl medizinische Betreuung als auch ein problemloses Umweiden möglich ist. In den vergangenen Tagen konnte diese Eingewöhnungsphase schließlich erfolgreich abgeschlossen und damit begonnen werden, die Tiere schrittweise auf größere Weideflächen umzuweiden. Das Projekt ist damit einen weiteren wichtigen Schritt vorwärts gekommen.

Anbei ein paar Impressionen der letzten Tage:

  1. Umweidung der Einhäuser Zuchtherde auf eine neue Weidefläche in Einhausen
    (organisiert vom Förderkreis Große Pflanzenfresser im Kreis Bergstraße e.V.)
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Sayaguesajungbulle Johnny unmittelbar vor dem Verladen in Einhausen
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Die beiden Steppenrindkühe Domka und Doria sowie Johnny im Viehtreibwagen auf dem Weg zur neuen Beweidungsfläche
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Ankunft auf der neuen Weidefläche.
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Die kleine Zuchtherde am Tag nach dem Umweiden

2)  Umweidung der Jungrinderherde in Lorsch
(organisiert vom Freilichtlabor Lauresham)

 

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Die Jungrinderherde auf dem Weg zur neuen Beweidungsfläche
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Nach der Ankunft auf der neuen Weidefläche
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Die Sayaguesafärsen beim Erkunden der neuen Weidefläche
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Elena und Edda auf der neuen Weidefläche

Beide Herden werden in den kommenden Wochen nun schrittweise auf jeweils größere Beweidungsflächen umgeweidet bzw. rotieren zwischen einzelnen Weiden.

2017 schließlich könnte bereits eine weitere Extensivierung der Haltung stattfinden, wenn die Tiere dann in Ganzjahresbeweidung auf deutlich größere Flächen umgesiedelt werden können. Zur Zeit laufen bereits Gespräche für mehrere große Naturschutzgebiete, die für die Ansiedlung der Tiere in Frage kommen.

Zuletzt läuft in diesem Kontext natürlich auch die Suche nach neuen Projektpartnern und Beweidungsmöglichkeiten.


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